8.11.2003

Zugfahrt nach Machupicchu. Abfahrt 6:00. Der Zug hangelt sich durch Vor- und Rückwärtsfahren die Berge rings um Cusco empor.
Überall sieht man die elenden rotbraunen, aus Adobeziegeln gebauten winzigen Häuser.
Nachdem der Höhenzug überwunden ist geht es wieder bergab. Erst durch eine von Bergen umsäumte Hochebene (Station Poroy), dann durch die Berge und Schluchten. Es wird immer grüner. Viel Landwirtschaft.
Endlich erreichen wir Aguas Caliente. Von dort geht es mit dem Bus weiter über viele Serpentinen auf einer staubigen Straße hinauf nach Machupicchu.
Hat man sich mit dem Touristenrummel arrangiert wird der Blick frei auf eine bombastische Aussicht.


Machupicchu

Auf der Rückfahrt überraschte uns die Dunkelheit und ein herrlicher Vollmond, dem eine totale Mondfinsternis folgte.
Nach diesem anstrengenden Tag soll es morgen ruhiger werden.


9.11.2003

Um 7:00 werde ich von einer Blaskapelle geweckt. Die Leute machen einen Umzug. Ein riesiges, mit Blumen und Bändern geschmücktes Kreuz wird durch das Stadtviertel getragen. Dazu gibt es Böller und Raketen.

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Der Zug endete dann um 10:00 in der Kirche zum Beginn der Erstkommunionmesse. Nach der Messe Volksfest auf der Plaza vor der Kirche.
Während Tomás bei den Novizen lehrt laufe ich durch das Stadtzentrum.
Am Nachmittag buchen wir eine Bustour zu den verschiedensten Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt und Umgebung:

Convente de San Domingo, Museo Arte Religioso, Museo Santa Catalina, Museo Palacio Municipal, Ollantaytambo, Tipón, Saqsaywuaman u.a.


Saqsaywuaman

Um 19:30 sind wir zurück im Kloster. Es amüsiert mich, dass mich die Novizen mit „Buenas tardes Padre“ begrüßen.

Morgen soll es zurück nach Lima gehen.

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